Forget Heritage Policy Handbuch

Infrastruktur, Konzeption, Beratung und Begleitung, Offene Werkstatt, Projektumsetzung, Workshops, Studien und Analysen, Koproduktion / Partizipation, Selbstermächtigung, Urbane Räume

Das Policy-Handbuch ist Teil des ersten technischen Arbeitspakets (WPT1) der Aktivitäten des Forget Heritage Projekts. Alle Forget Heritage Partner haben dafür die relevanten Gesetze, Richtlinien und Programme zur Bewahrung des kulturellen Erbes der sieben Länder (Italien, Slowenien, Deutschland, Polen, Kroatien, Ungarn und Tschechische Republik) gesammelt und Empfehlungen zum Umgang mit denselben ausgesprochen.

Das Handbuch liefert eine Übersicht der gesammelten aktuellen Gesetzgebungen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene. Zudem gibt es einen Überblick über das jeweilige nationale System zum Schutz und zur Nutzung von Denkmälern und kulturellem Erbe, zeigt die Akteure auf und liefert Möglichkeiten und Argumente für die finanzielle Unterstützung solcher Projekte. Es ist eine Handreichung, um sich mit der Materie vertraut zu machen, neue Ansätze und Prozesse zu entdecken und führt den Beweis, dass die Städtepartner mit ähnlichen Problemstellungen konfrontiert sind.

Im besten Falle kann es aufzeigen, welche Lösungsansätze erfolgreich sind und waren. Kurz: Es soll den Einstieg in das Thema erleichtern und Entscheidern vor Ort, die in ihren historischen Beständen Kultur- und Kreativwirtschaft ansiedeln wollen, erste Orientierung bieten. Des Weiteren unterstreicht es die zentrale Bedeutung der Kreativ- und Kulturwirtschaft bei der Erstellung und Umsetzung von neuen Lösungen zur Umnutzung von denkmalgeschützten Gebäuden und die Chancen, die sich für die Stadtentwicklung daraus ergeben.

Auch wenn dieses Handbuch keine rechtsverbindlichen Empfehlungen liefern kann und soll, dient es doch als gut recherchierte Basis für eigene Projekte. So lassen sich zwar nicht alle Erfahrungen übertragen, sie sorgen aber in ihrer Gesamtheit für ein geschärftes Bewusstsein und mehr Sensibilität im Umgang mit den Gesetzgebungen zu kulturellem Erbe. Nicht zuletzt finden sich darin Ansätze zur Problemlösung von Partnern mit unterschiedlichsten Erfahrungen im Bereich Umnutzung.

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