ÖffentlicherPflanzenNahVerzehr

Nürnberg, 2018

Design und Prototyping, Studien und Analysen, Vorträge und Diskurse, Workshops, Koproduktion / Partizipation, Urbane Räume, Wissenschaft

Was wollen und sollen wir in der Stadt von morgen essen? Wie sieht Esskultur in 30 Jahren aus? Transformieren wir Nürnberg mit den Impulsen aus N2025 zu einer emissionsfreien und lebenswerten Metropole?

Wir entwickeln den Prototypen eines Mini-Gewächshauses, das an die Abluft aus der U-Bahn angeschlossen ist. Ein Ansatz aus Wien zeigt, dass es damit auch im Winter möglich ist Pflanzen zu ziehen. Durch das Aufgreifen dieser Idee wollen wir einen intereuropäischen Wissenstransfer vollziehen und dortige Kompetenzen mit den unseren verbinden. In Zukunft können wir so vielleicht bald Gemüse und Kräuter über das ganze Jahr anbauen. Geplant und durchgeführt wird das Projekt von einem interdisziplinären Team aus den Bereichen Architektur, Biologie und Design. Mit unserem Projekt wollen wir der Stadtgesellschaft Nürnbergs einen zugänglichen Lern- und Inspirationsort bieten, der zum fruchtbaren Austausch über Ernährungsfragen und die (sichtbaren) Mehrwerte urbaner Landwirtschaft einlädt.

Über den Winter 2019/2020 erforschten wir verschiedene Standorte und ermittelten Werte wie Temperatur, Sonnenstunden, Niederschläge, usw. Beim Kulturhauptstädtla luden wir die österreichischen Pioniere Markus Jeschaunig und Sebastian Sautter ein und disktuierten mit Andreas Schmitt, Verena Osgyan und Jürgen Lehmeier Möglichkeiten der urbanen Landwirtschaft.

Im Winter 2019 wird das Gewächshaus konstruiert und aufgestellt. Es wird klar sichtbar sein und zeigt plakativ, wie wir urbane Räume effizient nutzen können. Für alle Bevölkerungsschichten bieten wir einen möglichst niederschwelligen Zugang zur Thematik, gleichzeitig wird das Projekt wissenschaftlich aufbereitet. Über die Umsetzung werden Institutionen vernetzt, Bürger*innen eingebunden und für die Themen Ernährung und Umwelt sensibilisiert.

Im Projektrahmen haben uns bislang unterstützt: bayern design, N2025, Stadt Nürnberg und dem Wirtschaftsministerium Bayern.

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